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Examensarbeit

Der Einsatz der komparativen genomischen Hybridisierung zur Untersuchung genetischer Veränderungen in menschlichen Tumorzellen

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ISBN: 978-3-86746-884-8 auch als Buch bestellbar!

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Trusted Shops ZertifikatAutor / Student: Michael Rheinheimer
Hochschultyp: Universität [Uni]
Hochschule: Technische Universität
Sprache: deutsch
Jahr der Abgabe: 2002
Note: 1.3
Umfang: 93 Seiten
Dateiformat / Größe der Arbeit: Adobe PDF (*.pdf) / 2.017 KB)

Kurzbeschreibung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jährlich etwa 6-7 Millionen Menschen an Krebs sterben. Bei ca. 20 Prozent aller Todesfälle bleibt der Entstehungsort des Primärtumors und damit die Art des Primärtumors ungeklärt. Daher hat es sich die Wissenschaft zum Ziel gesetzt, zum einen die Ursachen der Krebsentstehung aufzuklären und zum anderen Methoden zu entwickeln, mit denen die verschiedenen Tumorgewebe und die daraus resultierenden Formen des Krebses identifiziert und klassifiziert werden können. Eine dieser Methoden ist die vergleichende genomische Hybridisierung. In der vorliegenden Arbeit soll die Methode der vergleichenden genomischen Hybridisierung (comparative genomic hybridization, CGH) an humanen Tumoren erprobt werden. Dabei wird grün markierte DNA aus Tumorgewebe simultan mit rot markierter DNA aus einem gesunden Kontroll-Genom auf normale Metaphasechromosomen hybridisiert. Durch Vergleich der jeweiligen Farbintensitäten lassen sich Imbalancen im genetischen Material des Tumorgewebes nachweisen. Der große Vorteil dieser Methode liegt darin, dass Aussagen über den Chromosomensatz von Tumoren getroffen werden können, ohne Chromosomenpräparationen des Tumorgewebes durchführen zu müssen, insbesondere weil die Darstellung der Chromosomen aus Tumormaterial oft nicht möglich ist, weil in der Kultur kein Zellwachstum einsetzt und deshalb keine Metaphasen für eine Analyse gewonnen werden können. Mit dieser Arbeit soll die Technik der CGH-Durchführung untersucht und im Hinblick auf eine möglichst effiziente Vorgehensweise optimiert werden. Darüber hinaus sollen ihre Möglichkeiten zur Tumoridentifikation aufgezeigt werden und anhand von Tumormaterial, welches aus einem unbekanntem Primärtumor entstammt, soll geklärt werden, ob mit Hilfe eines CGH-Befundes Rückschlüsse auf den Primärtumor gezogen werden können.

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Anmerkungen / Besonderes

keine!